Das Gefühl der Ungerechtigkeit entsteht meist, wenn die stille Frage auftaucht, warum das nur mir passiert, und den Eindruck erzeugt, dass die ganze Welt gegen deine Versuche und Anstrengungen konspiriert. Dieser Gedanke lässt die Realität verzerrt erscheinen, als wäre jede Schwierigkeit ein Beweis persönlicher Verfolgung, wobei äußere Faktoren, Zufälle und natürliche Grenzen des Lebens ignoriert werden. Gleichzeitig verstärkt der Vergleich mit anderen dieses Gefühl, denn während du deine eigenen Fehler und Hindernisse wahrnimmst, siehst du bei den anderen nur deren Erfolge und Errungenschaften, als würden alle vorankommen außer dir. Diese einseitige Sicht steigert die Frustration und verstärkt die Idee der Ungerechtigkeit, wodurch ein emotionaler Zustand genährt wird, in dem der Schmerz nicht nur aus dem Problem selbst entsteht, sondern aus der Art, wie es im Angesicht des scheinbaren Erfolgs der anderen interpretiert wird. Warum nur ich? ist eine Frage, die auftaucht, wenn sich ...